 |
Malta, Bindeglied zwischen Orient und Okzident, liegt zwischen Tunesien und Sizilien. Sechs Inseln, deren Hauptinsel - Malta - 93 Kilometer südlich von Sizilien und 290 Kilometer nördlich der nordafrikanischen Küste aus dem Meer aufragt. Von den fünf restlichen Inseln sind nur zwei, Gozo und Comino, besiedelt. |
| Die Landschaft der drei bewohnten Inseln wird durch Hügel und Terrassenfelder geprägt, Berge und Flüsse gibt es keine. Die Inselrepublik lockt mit Sonne, Strand und Meer, und mit einzigartigen Zeugnissen einer großen Vergangenheit, allen voran die prähistorischen Megalithtempel, älter noch als die Pyramiden von Gizeh. In langer, wechselvoller Geschichte haben Phönizier, Römer, Araber, Franzosen, Briten und der Johanniter Orden die Inseln und Menschen geprägt. Das Archipel ist somit ein einzigartiger Schmelztiegel aller Epochen und Völker des Mittelmeerraums und birgt Schätze, von denen ein Reisender nur zu träumen vermag.
Malta: Insel der Farben - Insel des Lichts
Dies erlebt man besonders intensiv im Frühjahr. Dann erstrahlt alles in den schönsten Farben und das kräftige Grün von Gras und Kräutern bedeckt den Boden. Der Duft von Meer, Blüten und Fenchel erfüllt die Luft und wirkt wie ein Parfüm auf die Sinne. Die lebhafte, sonnige Insel lockt mit ihren pittoresken Städtchen und den Erinnerungen an die Zeit der Ritter. Den Besucher erwartet eine uralte Vergangenheit, Sehenswertes, das nicht nur Geschichtsinteressierte in seinen Bann zieht, azurblaues Meer, malerische Fischerdörfer, bizarre Küstenlandschaften, farbenfrohe Feste, gastfreundliche Menschen, und ein angenehmes Klima.
Das ist MALTA – einfach zum genießen!
Valletta Die Hauptstadt Maltas ist eine der sehenswertesten Festungsstädte in Europa. Die gewaltigen Mauern sind noch fast vollständig intakt. Zwischen den alten Häusern, Kirchen und Palästen drängen sich noch keine modernen Neubauten aus Glas und Beton. Der Autoverkehr ist weitgehend aus der Innenstadt verbannt. Kleine Läden statt Kaufhausketten bieten ihre Waren an. Valletta ist eine am Reißbrett entstandene Stadt, was das rasterförmige Netz aus sich rechtwinklig schneidenden Straßen belegt. An der Spitze der Sciberra-Halbinsel steht das legendäre Fort St. Elmo. Der Republic Street folgend stößt man auf die bedeutendsten Ordensbauten und die wichtigsten Plätze der Stadt . Sehenswert sind in Valletta u.a . der Großmeisterpalast, das Fort Elmo, die St . John´s Co-Cathedral, die Auberge d´Italie und die Hastings- sowie die Lower Baracca Gardens.
Mdina/Rabat
Mdina und Rabat bilden heute eine Doppelstadt im Herzen der Insel. Ihr sollte man einen ganzen Urlaubstag widmen. Der kleine mittelalterliche Ort Mdina war einst die Hauptstadt Maltas. Er liegt weithin sichtbar auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Felsplateau. Die Engländer lösten als die letzten Feldherren der Insel die Universitá de facto auf. Damit wurde Valetta zum Zentrum der Insel und Mdina wurde dem maltesischen Adel übergeben. Das aristokratische Ambiente der Stadt blieb erhalten und auch heute noch wohnen die meisten der 900 Einwohner in alten Adelspalästen. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen kann man dieses zurückgezogene Leben der Stadt regelrecht spüren. Die Häuser und Palazzos führender Adelsfamilien sind bemerkenswerte Blickfänge bei einem Spaziergang. Sehenswert sind u.a. auch der Bastion Square, von dem man einen schönen Ausblick genießen kann, das Benediktinerinnen-Kloster, die Kathedrale St. Peter und Paul und die Katakomben unter den Kirchen der Stadt. Besonders interessant sind die St. Agatha-Katakomben, eine unterirdische Gräberstadt, die Maltas älteste Fresken aus römischer und frühchristlicher Zeit birgt. In Rabat bestimmt, im Gegensatz zur "stillen" Schwesterstadt Mdina, das typische maltesische Treiben den Alltag.
|